6. Oktober 2026 · Handwerka Magazin

Lohnzettel prüfen: Was drinstehen muss und warum du nur sechs Monate Zeit hast

Viele schauen auf den Lohnzettel nur auf die Summe unten. Dabei steht dort, ob du richtig bezahlt wurdest. Und wenn nicht, läuft eine Uhr: Im Kollektivvertrag (KV) für das Metallgewerbe, der zum Beispiel für Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung gilt, gibt es eine Verfallsfrist von sechs Monaten.

Was auf deiner Abrechnung stehen muss

Du hast Anspruch auf eine übersichtliche schriftliche Abrechnung. Sie muss ausweisen:

  1. die Verrechnungsperiode (der Kalendermonat)
  2. Zeit-, Akkord- oder Prämienstunden und deren Entlohnung
  3. Überstunden
  4. Zulagen und Zuschläge
  5. Urlaubsentgelt und Sonderzahlungen
  6. Entgelt bei Arbeitsverhinderung
  7. Abzüge und deren Bemessungsgrundlage
  8. eine Erklärung verwendeter Abkürzungen und Codenummern

Arbeitest du mit Zeitausgleich oder flexiblen Arbeitszeiten, muss dir der Betrieb außerdem monatlich schriftlich sagen, wie viele Plus- oder Minusstunden du hast.

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